Hamburger Kunsthalle – Monatsvorschau: Highlights im Januar 2011






Hamburger Kunsthalle



MONATSVORSCHAU
Highlights im Januar 2011






Philipp Otto Runge (1777-1810)
Selbstbildnis mit braunem Kragen, 1802
© Hamburger Kunsthalle

Kosmos Runge. Der Morgen der Romantik
3. Dezember 2010 bis 13. März 2011
Galerie der Gegenwart

Anlässlich seines 200. Todesjahres widmet die Hamburger Kunsthalle Philipp Otto Runge (1777-1810) die erste umfassende Retrospektive seit über 30 Jahren. Runge gilt als einer der vielseitigsten Künstler des 19. Jahrhunderts und ist neben Caspar David Friedrich der maßgebliche Begründer der Romantik. Es gelang ihm durch sein Werk kongeniale Ausdrucksformen für das zyklische Naturverständnis zu finden. Runge begründete einen neuen Blick auf das kindliche Individuum in der Kunst und leistete Bedeutendes für die Gattung des Porträts. Neuland betrat er auch mit seiner Idee eines Gesamtkunstwerks: die Vereinigung von Dichtung, Malerei und Musik in einem architektonischen Raumzusammenhang. Die Ausstellung zeigt mit 35 Gemälden das gesamte malerische Werk Runges zusammen mit über 200 Zeichnungen sowie 50 Scherenschnitten und Schattenrissen.



Charlotte McGowan-Griffin
(*1975)
The Whiteness of the Whale, 2008
© Charlotte McGowan-Griffin /
VG Bild Kunst, Bonn 2009

Cut. Scherenschnitte 1970-2010
bis 6. Februar 2011
Galerie der Gegenwart

In den letzten Jahren ist der Scherenschnitt in der zeit-genössischen Kunst wieder höchst aktuell geworden. Interessant ist, wie unterschiedlich die Künstler formal und inhaltlich mit dem Medium des „Cut Out“ umgehen: Viele experimentieren mit ungewohnten Techniken und Materialien und erobern dabei den dreidimensionalen Raum – von der rein flächigen Darstellung zum räumlichen oder skulpturalen Objekt. Gezeigt werden ca. 50 Arbeiten von 18 Künstlern. Scherenschnitte von Philipp Otto Runge (1777-1810) sind parallel in der großen Retrospektive Kosmos Runge zu sehen.



Ernst Ludwig Kirchner
(1880 – 1938)
Selbstbildnis mit Modell, 1910/1926
Öl auf Leinwand, 150,4 x 100 cm
© Hamburger Kunsthalle / bpk
Photo: Elke Walford

Kirchner
bis 16. Januar 2011
Hubertus-Wald-Forum

Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938) gehört zu den einflussreichsten deutschen Künstlerpersönlichkeiten der Klassischen Moderne. Als Wegbereiter der expressionistischen Kunst erzielte er besonders im Bereich der Druckgraphik die innovativsten Formlösungen seiner Zeit. Die Ausstellung bietet einen repräsentativen Über-blick über seine wichtigsten Schaffensphasen: das Frühwerk mit Atelier- und Straßenszenen aus Dresden und Berlin, die Sommeraufenthalte auf der Ostseeinsel Fehmarn sowie das in Davos entstandene Spätwerk. Im Mittelpunkt stehen selten gezeigte Zeichnungen und Druckgraphiken, die größtenteils aus Privatsammlungen stammen und durch den hochkarätigen Bestand der Hamburger Kunsthalle ergänzt werden. Diese Zusammenschau von Zeichnungen, Graphik und Gemälden veranschaulicht den Schaffensprozess des Künstlers sowie erstmals auch Kirchners Verhältnis zu Hamburg.
Am 16. Januar 2011 von 11 bis 13.30 Uhr findet die Finissage statt, in der Kuratoren und Wissenschaftler das Werk Kirchners präsentieren und analysieren.







Courtesy Hamburger Kunsthalle
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~ by Stampfli & Turci on December 4, 2010.

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