Museen in Berlin, Dresden und München besiegeln Zusammenarbeit für ein Ausstellungsprojekt im chinesischen Nationalmuseum, Peking






Pressemitteilung

Vertragsunterzeichnung am 29. Januar 2009 im Beisein der Bundeskanzlerin und des chinesischen Ministerpräsidenten



In Anwesenheit der Bundeskanzlerin Angela Merkel und des chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao unterzeichneten die drei Generaldirektoren Michael Eissenhauer (Staatliche Museen zu Berlin), Martin Roth (Staatliche Kunst¬sammlungen Dresden) und Reinhold Baumstark (Bayerische Staats¬gemäldesammlungen) heute einen Kooperationsvertrag mit dem Generaldirektor des chinesischen Nationalmuseums, Peking, Herrn Lu Zhangshen.

Die Staatlichen Museen zu Berlin, die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, München, werden anlässlich der Eröffnung des chinesischen Nationalmuseums im Sommer 2010 gemeinsam die Ausstellung mit dem Arbeitstitel »Die Kunst der Aufklärung« präsentieren. Kuratoren der drei Museumsverbunde erarbeiten derzeit das Konzept der Ausstellung, welche die europäische Aufklärung erstmals in einen universalen, alle Kulturen und Kontinente umspannenden Kontext stellen wird. Ab 2010 werden im chinesischen Nationalmuseum Peking – das dann größte Museum der Welt, das derzeit vom Hamburger Architekturbüro von Gerkan, Marg und Partners erweitert wird – eine Auswahl der Sammlungen aus Berlin, Dresden und München für einen Zeitraum von voraussichtlich 18 Monaten ausgestellt. Eine Vielzahl bedeutender Meisterwerke und Kunstschätze aus den wichtigsten Museumssammlungen in Deutschland werden die 500jährige kulturelle und geistige Entwicklungsgeschichte Europas vom Zeitalter der Renaissance bis zur Gegenwart vor Augen führen.

Die chinesischen Partner entschieden sich aufgrund der langjährigen vertrauens¬vollen Beziehungen für die Zusammenarbeit mit den drei großen deutschen Museumsinstitutionen. Den Generaldirektoren der drei Museumsverbunde, Michael Eissenhauer, Martin Roth und Reinhold Baumstark, ist damit ein Zukunftsvorhaben in China gelungen, dessen hoher politischer Wert durch die Zeremonie der Unterzeichnung gemeinsam mit Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident Wen Jiabao im Kanzleramt in Berlin deutlich wurde. Insgesamt sind mit diesem Museumsbündnis 34 Museen für das Projekt vereinigt – Filialgalerien, Bibliotheken und Forschungs¬institute noch nicht mitgezählt. Welche Stärke in der Zusammenarbeit der drei großen Museumsinstitutionen liegt, zeigten bereits die Ausstellungen »Blicke auf Europa« 2007 in Brüssel, sowie »Living Landscapes« und »Gerhard Richter« 2008 in Peking.

    Pressemitteilung Staatliche Museen zu Berlin, 30 Januar 2009







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Stampfli & Turci Art Dealers – Espaces Arts & Objets





~ by Stampfli & Turci on February 3, 2009.

One Response to “Museen in Berlin, Dresden und München besiegeln Zusammenarbeit für ein Ausstellungsprojekt im chinesischen Nationalmuseum, Peking”

  1. Life without industry is guilt, industry without art is brutality.

    John Ruskin (1819-1900)
    “The Relation of Art to Morals”
    Lectures on Art

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